Let's talk about Sex, Baby - Systemische Sexualtherapie

GestaltRäume - persönlich.systemisch.gestaltreich. Praxis für Einzel-, Paar-, Sexualberatung, systemisches Gesundheitscoaching und Supervision in Nastätten

"Sex ist sehr unkompliziert, wenn man von keinem Komplex, sondern von einem Bedürfnis geleitet wird."
Georges Simenon

Let's talk about Sex - Systemische Sexualtherapie

© anna sastre | unsplash

"Let's talk about Sex, Baby, let's talk about you and me. Let's talk about..."
Salt 'n' Peppers Popsong über die gemeinsame Lust und das darüber reden ist rhythmisch, groovy und so, dass man eigentlich nur sagen möchte: "Ja, let's do it. Lass uns miteinander über Sex reden, ihn machen und genießen."
Wie schön wäre es, wenn es so einfach wäre!
Wie schön wäre es, wenn wir uns mehr und authentisch von unseren Bedürfnissen leiten ließen, anstatt darüber nachzudenken, ...
... wie man "es" macht
... wie man sein müsste, um...
... was man sich erlauben darf oder auch nicht
... was die Moral, die Gesellschaft, die Religion oder eben auch der Partner zum Sex denkt

Statt unsere Sexualität als das anzunehmen, was sie ist, nämlich als Geschenk, werden wir bereits früh von Vorstellungen, Auflagen, Erwartungen etc. geprägt, wie unsere Sexualität auszusehen hat. Und damit legen wir oft selbst einen sehr hohen Maßstab an uns, wie unsere Erotik und Lust auszusehen hat. Die Sehnsucht nach einer erfüllten Sexualität, das Begehren und Begehrtwerden weicht damit oft der Frage nach Funktion.
Manchmal geht das gut und wir arrangieren uns damit. Oft landen wir aber damit auch in Situationen, in denen wir weder uns selbst, unseren Bedürfnissen, unseren Phantasien und Wünschen treu sind, noch denen ggf. unseres lustvollen Gegenübers.
Und so machen wir Sex (mit), folgen weiter gewissen Normen oder brechen diese bewusst auf, um uns etwas zu beweisen, und landen damit im nächsten Problem. Mit der Frage nach dem (Nicht-)Funktionieren von Körper, Geist und Seele bei Sex oder der Sexualität an sich, der bloßen Reduktion auf Störungen der Sexualität reduzieren wir aber das, was uns und ggf. unser Gegenüber erfüllen könnte.

Systemischer Sexualtherapie geht es darum gerade nicht um die sexuelle Funktion, sondern um die Differenz des sexuellen Begehrens (der Partner): Wie kommt man/frau zu seinem/ihrem individuellen sexuellen Profil? Was unterscheidet mein sexuelles Profil von dem meines Gegenübers? Was ergeben sich daraus Themen und Paardynamiken, auf die es gemeinsam zu sehen lohnt

Oder anders: Wie kommt man/frau zu einer gesunden und authentischen sexuellen Beziehung zu sich selbst und wie damit in einer Paarbeziehung vom kleinsten gemeinsamen sexuellen Nenner zur gemeinsamen Befreiung und einer neuen erotischen Gemeinsamkeit?

Daher die Einladung an Sie: Let's talk about sex